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Informationen

Was Sie über Socken wissen sollten!

Unsere Socken (auch für Kindersocken) werden "handgekettelt"!

Das sogenannte “Handketteln“ oder “Echtketteln“ ist die sauberste, dünnste aber auch die teuerste Variante die Zehennaht der Socken oder Strümpfe zu schließen. Die Socken und Strümpfe werden Masche für Masche mit den gegenüberliegenden Maschen auf kleine Nadeln gefädelt und durch eine Ketteleinrichtung maschengerecht vernäht. Durch diese arbeitsintensive und kostenträchtige Arbeit, erhöht sich die Haltbarkeit und verhindert unangenehmes Scheuern und kein Drücken an der Fußspitze/Ferse. Etwa 95% unserer Socken (auch Kindersocken) werden handgekettelt.

"ABS" Beschichtung mit Silikon 100% Schadstofffrei

Da das Thema Phthalate und Weichmacher im Stoppersocken Bereich immer wichtiger wird, haben wir uns dazu entschieden keine Plastiksohlebeschichtung zu verkaufen, da hier keine Schadstofffreiheit garantiert werden kann.

Unsere Silikon beschichteten Socken sind zu 100% schadstofffrei! Auch was die Belastung und den Reibungsabrieb angeht ist unser Silikon dem Plastisol überlegen. 

Silikon „ABS“ Beschichtung

  • Die Beschichtung ist absolut frei von gesundheitsschädlichen Stoffen wie AZO, TBT, oder Phthalate.
  • Längere Haltbarkeit als Plastisol.
  • Öko-Test sagt: Die beste Art Socken zu beschichten.
  • Produkte werden alle von uns selbst beschichtet.
  • Flexibel und anpassungsfähig für ein angenehmes Tragegefühl.
  • Durchblutungsfördernd. 

 PVC-haltige Antirutschbeschichtung (Plastisol)

  • Um Stoppersocken herzustellen, verwenden viele Hersteller Phthalate.
  • Diese Substanzen lösen sich aber nach und nach aus dem Kunststoff. Durch Abrieb können sie in den Hausstaub gelangen.
  • Aufgrund ihrer guten Fettlöslichkeit können sie über die Haut oder auch über den Mund aufgenommen werden.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Plüsch- Polster- Frotteesohle für den echten Wohlfühlfaktor!

Eine Plüsch- Polster-Frotteesohle wirkt als angenehmer Zusatz und erhöht den Tragekomfort von hochwertigen Socken und Strümpfen.

Variante 1: Aus dem Grundfaden der Socken wird maschinell durch herausziehen eines einzelnen Fadens eine Schlaufe erzeugt. Hierdurch entsteht der Plüsch.

Variante 2: Ein extra Faden wird an der einen Sohlenseite eingelegt und an der anderen wieder abgeschnitten. Gleichzeitig wird aus diesem Zusatzfaden kleine Schlaufen gezogen und so der Plüsch erzeugt.

Tragekomfort und Haltbarkeit durch Fersen- Spitzenverstärkung!

Um einen erhöhten Tragekomfort und eine wesentlich längere Haltbarkeit zu erreichen, erhalten die Bartli Socken eine Fersen- und Spitzenverstärkung. Hierbei wird zusätzlich in der Ferse und Spitze ein Extrafaden aus Polyamid oder Baumwolle eingestrickt. Hierdurch werden die Belastungszonen der Socken wesentlich strapazierfähiger.

Materialien

Schurwolle

In fast allen Ländern der Erde werden Schafe gehalten. Aber nur ca. 30 dieser Länder bringen Wolle in größeren Mengen in den Handel. Die Weideflächen in Europa sind aufgrund der intensiven Industrialisierung und der Überbevölkerung zusammengeschrumpft. So ist Europa wesentlich auf die Wolleinfuhr aus Übersee angewiesen.

Schafzucht in großem Stil wird in Australien, Neuseeland, Südafrika, Argentinien, Uruguay, Indien, der Türkei und Großbritannien, nicht zu vergessen in der Volksrepublik China und der Sowjetunion, betrieben, wobei Australien und die Sowjetunion zahlenmäßig die größten Herden haben. Australien ist der größte Wollproduzent der Welt mit über 156 Mio. Schafen, davon rund 75% Merinos. Zurzeit gibt es auf der Erde knapp eine Milliarde Schafe und etwa 450 verschiedene Rassen.

Die Weltproduktion liegt zurzeit bei jährlich 1,8 Mio. Tonnen Wolle (Basis reingewaschen).

Nur die vom lebenden Schaf geschorene Wolle ist Schurwolle

Die Schur erfolgt so, dass ein geschlossenes Vlies bleibt. Dieses Vlies kann je nach der Schafrasse 1-5 kg wiegen. Das Vlies wird nach besserer und schlechterer Wolle sortiert bzw. berissen. Der Fachmann unterscheidet 6 verschiedene Wollen am Vlies, und nur die besten werden für Bekleidung und Heimtextilien verarbeitet.

Die zwei großen Wollkategorien

Merino-Wolle: In diese Kategorie fällt die feinste Wolle der Welt. Es ist Wolle mit äußerst stark gekräuselten Fasern (für feine Damen- und Herrenstoffe, elegante Strick- und Wirkwaren, Wäsche, Schals, Strümpfe u. ä. geeignet).

Kreuzzucht-Wolle: Wolle von mittlerer Feinheit, mit längeren, nicht ganz so stark gekräuselten Fasern, hervorragend geeignet zu sportlicher, strapazierfähiger Kleidung, zu rustikalen Stoffen und Strick- und Wirkwaren, bis zu gröbsten Kreuzzuchtwollen, die besonders zur Teppichherstellung geeignet sind.

Feine Tierhaare

Innerhalb der Wollsiegel Qualitätsrichtlinien sind die "feinen Tierhaare" der Reinen Schurwolle gleichgesetzt. Erzeugnisse aus diesen feinen Tierhaaren können mit dem Wollsiegel gekennzeichnet werden.

Alpaka: Ein aus dem Lama gezüchtetes Tier, das in den südamerikanischen Anden-Hochländern gehalten wird (Alpaka-Haare).

Kamel: Wüstentier, das in Asien, Nordafrika und Teilen Rußlands lebt. Unter dem Fell hochfeines Unterhaar (Kamelhaar).

Kaschmir: Haare von der Kaschmir-Ziege aus Ostindien und dem Himalaja. Sehr zarte Haare in weiß, grau und bräunlich.

Mohair: Ebenfalls von einer Ziegenart, der Mohair-Ziege. Langlockige, glänzende, weiße Haare, viel zu Strickwaren, Plaids und Stoffen mit Strichausrüstung verwendet.

Lama: Abkömmling des Schafkamels, das in Südamerika lebt (Lama-Haar).

Vikunja: Wahrscheinlich eine Wildform des domestizierten Alpacas, im westlichen Südamerika zu Hause. Diese Haare sind dem Lama-Haar sehr ähnlich.

Angora: Haare des Angorakaninchens, einer asiatischen Zuchtrasse des Hauskaninchens. Sie sind sehr glatt, fein und leicht, rheumalindernd und wärmehaltend.

Naturprodukt Baumwolle

Der bedeutende Textilrohstoff wird aus den Samenhaaren von kultivierten Arten der Baumwollpflanze gewonnen. Bei der Reife (etwa 25-30 Tage nach der Bestäubung) platzen die nahezu walnussgroßen Kapselfrüchte auf, die weiße oder gelbliche bis bräunliche Samenwolle quillt heraus und bildet etwa faustgroße Bäusche. Neben den bis 5 cm langen, verspinnbaren Fasern (Langfasern, Lint) tragen die 5-10 dunkelbraunen, kaffeebohnengroßen Samen oft noch eine wenige mm lange, kurzfaserige, dicht anliegende Grundwolle (Filz, Virgofasern, Linters), die zu Zellstoff, Watte und Papier verarbeitet wird. Die Samen werden zu Öl verarbeitet.

Die Haupternteländer sind die VR China, die USA, Indien und Russland. Aber auch in Pakistan, Brasilien, der Türkei und Ägypten ist die Baumwolle ein wichtiger Exportartikel.

Die älteste Baumwollkultur wurde in Indien für das 3. Jahrtausend. v. Chr. nachgewiesen. Von Indien aus gelangte die Baumwolle nach China. Gleichzeitig wurde der Rohstoff auch von den Inkas in Mittel-Amerika angebaut. Im 8.-10. Jahrhundert führten die Araber die Kultur der Baumwolle von Persien aus in Nord-Afrika, Sizilien und Süd-Spanien ein.